Alle Artikel : Garten, Terrasse und Balkon : Outdoor Jacuzzi – Bauen Sie sich Ihren Außenwhirlpool selbst!

Outdoor Jacuzzi – Bauen Sie sich Ihren Außenwhirlpool selbst!

Garten, Terrasse und Balkon

Einen fertigen qualitativ hochwertigen Whirlpool für Ihren Garten zu kaufen, kann schnell mal ein kleines Vermögen kosten. Wesentlich günstiger wäre es da doch, den Jacuzzi für Ihren Außenbereich selber zu bauen. Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten und welche Voraussetzungen für den Bau Ihres Außenwhirlpools geschaffen werden müssen.

Neben einer Gartensauna steht ein privater Whirlpool nicht nur für Luxus, sondern auch für Erholung und Wellness im Eigenheim. Für Besitzer eines eigenen Jacuzzis gehört der Gang ins Blubberbad daher oft zum festen Bestandteil der Tagesroutine, um vom anstrengenden Arbeitstag abzuschalten oder um die Seele baumeln zu lassen. Besonders beliebt ist dabei der Außenwhirlpool im Freien, der Frischluft ermöglicht und zudem eine Aussicht beispielsweise auf den eigenen Garten liefert. Dabei kann man zwischen einem tragbaren oder einem festverbauten Jacuzzi wählen. Ersteres lohnt sich vor allem dann, wenn der Outdoor Whirlpool nur zwischendurch mal zum Einsatz kommen soll und ist allgemein günstiger. Ein festverbauter Jacuzzi für draußen hingegen findet sich perfekt in das Bild des Gartens oder der Terrasse ein und sieht meist optisch besser aus.

Fundament für den Outdoor Whirlpool

Soll Ihr zukünftiger Whirlpool im Garten platziert werden, sollten Sie auf ein gutes Fundament achten, damit ihr Jacuzzi im Laufe der Zeit nicht einsackt. Am besten eignet sich hier ein Fundament aus Schotter bzw. Mineralbeton oder ein Betonfundament. Ersteres ist eine besonders günstige Variante und einfacher in der Handhabung. Dazu wird eine 25-30cm dicke Schicht Mineralbeton in eine zuvor ausgehobene Grube gefüllt. Mit einer Rüttelplatte wird er anschließend verdichtet. Mit einer 2-3cm hohen Kiesschicht wird abgeschlossen. Zum Schluss sollten darauf Terrassenplatten verlegt werden, damit der Außenwhirlpool nachher auch gerade steht. Außerdem sollten Sie den Wasserablauf für einen künftigen Wasserwechsel einplanen. Entweder passiert dies mit einer selbstgebauten Sickergrube oder aber direkt mithilfe der Kanalisation.

Jacuzzi

Die richtigen Materialien für den Outdoor Jacuzzi

Steht das Fundament, ist es wichtig in eine hochwertige Wanne zu investieren. Bei einer Badewanne aus Sanitäracryl, sollte auf eine Wandstärke von Minimum 4 bis 5 Zentimeter geachtet werden, damit diese nicht einreißen kann, wenn die Öffnungen für die Drüsen gebohrt werden. Anschließend müssen Sie sich eine Zirkulationspumpe sowie eine Pumpe mit Massagefunktion zulegen. Ersteres ist dafür da, dass das Wasser in ihrem Whirlpool gefiltert und umgewälzt wird. Mit der Pumpe mit Massagefunktion wird die Luft zu den Drüsen ihres Whirlpools befördert. Um das Wasser im Whirlpool zu erwärmen, können Sie Zirkulationspumpen mit integrierter Heizfunktion kaufen oder auch zu einer Wärmepumpe greifen. Bei der Montage sollten die Pumpen nicht direkt am Wannenkörper anliegen. Der Ansaugschlauch sollte am tiefsten Punkt der Wanne eingebaut werden.

Isolation

Auch beim Whirlpool kann eine gute Isolation dazu beitragen wertvolle Energie zu sparen und somit bares Geld, in dem das Wasser des Jacuzzis nicht so schnell abkühlen kann. Dabei muss sowohl der Bodenbereich, als auch der Zwischenraum zwischen Wanne und Verkleidung isoliert werden. Dazu eignet sich beispielsweise Polystyrol. Für eine zusätzliche Wärmedämmung können Sie sich auch eine isolierte Whirlpoolabdeckung zulegen.

Außenverkleidung

Bei der letztendlichen Verkleidung Ihres selbst gebauten Jacuzzis liegt es an Ihrem persönlichen Geschmack für welches Material sie sich entscheiden. So können Sie beispielsweise zu Holz greifen oder auch beispielsweise auf Edelstahl zurückgreifen. Bei der Verkleidung müssen Sie lediglich nur beachten, dass sie eine Revisionsöffnung einplanen, die hilft bei Reparaturarbeiten schneller und einfacher auf Pumpe und Elektrik zugreifen zu können.

Projekt Promotion
Zentrum Rennweg