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Granatapfel richtig entkernen: Ohne Frust und Flecken

Gesundheit

Granatapfelkerne peppen nicht nur die unterschiedlichsten Gerichte auf, sie tun damit auch ihrer Gesundheit was richtig Gutes. Wer allerdings schon einmal versucht hat einen Granatapfel richtig zu entkernen, weiß wie schwer das mitunter sein kann. Damit Sie ab sofort nicht mehr verzweifeln, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengefasst, um Ihnen den Alltag mit der runden Frucht zu erleichtern.

Die Früchte des Granatapfels haben von September bis Dezember Saison und sind dann auch bei uns im Supermarkt zu finden. Kommen sie anfangs noch aus Tunesien, Marokko oder Israel, finden sie später dann aus Spanien oder Italien den Weg zu uns. So sind Sie auch in immer mehr heimischen Rezepten bei uns vertreten und verleihen unserem Essen den nötigen exotischen Touch. Die Granatapfelkerne liefern dabei besonders wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sogenannte Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Diese wirken als Antioxidantien. Das heißt die Wirkung liegt in der Verjüngung unserer Zellen und in der Stärkung unseres Immunsystems. Ob eine Frucht reif ist, zeigt sich an seiner gelblich-roten bis tiefrot gefärbten Schale. Darauf sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden, da die gesunde Frucht zuhause nicht mehr nachreift.

Gesundes Frühstück Granatapfel

Granatapfel richtig essen

Die kleinen süß-säuerlichen Kerne des Granatapfels, gefüllt mit dem beliebten Granatapfelsaft, können komplett gegessen werden – aber eben auch nur diese: Die Schale ist aufgrund seiner Bitterstoffe nicht zum Verzehr geeignet. Die Granatapfelkerne sollten daher vollständig von den Fruchtwänden befreit werden, was für ungeübte Hände nicht oft in einer  riesen Sauerei endet und oft ein Schlachtfeld in der Küche hinterlässt. Denn Vorsicht: Sind Flecken vom Granatapfel erst einmal auf dem Shirt gelandet, lassen sich diese kaum wieder entfernen. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen.

Granatapfel richtig essen

Tipps zum Granatapfel entkernen

1. Wasserbad

Um einer großen Sauerei zu entgehen, können sie sich ganz einfach mit einer großen Schüssel Wasser behelfen: Vierteln Sie zunächst den Granatapfel und legen die Stücke in das Wasser. Nun können sie die Granatapfelkerne unter Wasser mit den Händen entfernen. Die Granatapfelkerne sacken dabei zu Boden unter während die weißen Trennhäute an die Wasseroberfläche schwimmen. Diese können sie ganz einfach herausfischen und die Kerne anschließend in einem Sieb abgießen.

2. Klopfen

Rollen Sie den Granatapfel dazu auf einer glatten Oberfläche hin und her und kneten ihn ein bisschen durch, um die Kerne im Inneren zu lockern. Anschließend halbieren Sie den Granatapfel und halten nun die beiden Hälften mit der Schale nach unten über eine Schüssel und klopfen mit einem Kochlöffel kräftig drauf. Die Granatapfelkerne fallen nun wie von selbst in die Schüssel!

3. Schneiden

Bei dieser Variante ist die richtige Schnitttechnik gefragt: Scheiden Sie hierzu den Stängel des Granatapfels aus, so dass ein Loch entsteht. Nun können Sie die weißen Fruchtwände erkennen. Entlang dieser ritzen sie die Schale nun mit einem Messer bis nach unten ein. Jetzt können sie den Granatapfel an den Schnittlinien aufbrechen und die Kerne entfernen.

Granatapfel

Granatapfel pressen

Granatapfelkerne lassen sich nicht nur wunderbar essen, sondern auch Trinken! Hierfür müssen Sie sich noch nicht einmal die Mühe machen, die Kerne aus der Schale zu holen. Sie können einfach eine Granatapfelhälfte wie eine Zitrusfrucht auf einer Zitruspresse auspressen. Wenn Sie Angst vor unliebsamen Spritzern haben sollten, können Sie sich auch mit einer Küchenschürze wappnen.

Wie gesund ist Granatapfelsaft?

Wer außerhalb der Saison nicht auf Granatapfel verzichten will, kann auch auf gekauften Granatapfelsaft (Direktsaft) zurückgreifen. Aber auch Muttersaft, beispielsweise erhältlich in der Apotheke, hat viele gesunde Eigenschaften und wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern sogar durchblutungsfördernd und kann damit Herzkrankheiten vorbeugen. Muttersaft ist außerdem sehr gut für das Gehirn und die Nerven. Aber Achtung: Aufgrund des intensiven Geschmacks können Muttersäfte nicht pur getrunken werden, sondern werden entweder als Spritzer, im Smoothie oder sogar als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Letzteres wird auch oft als Kapseln verabreicht und enthalten daher eine besonders hohe Konzentration. Die Dosierung richtet sich je nach den unterschiedlichen Anwendungsbereichen und sollte daher vorher mit einem Mediziner abgesprochen werden, um das bestmögliche Wirkung zu erzielen.

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