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Günstiges Wohnen im Sozialbau

Immobilien & Wohnen

Unter Sozialbau versteht man in Österreich Wohnungen, die von gemeinnützigen Bauträgern errichtet wurden. Dabei handelt es sich um Wohnungen, die im Gegensatz zu Wohnungen am freien Markt sehr kostengünstig sind. Welche Voraussetzungen Sie für eine Sozialbau-Wohnung erfüllen müssen und wie Sie schneller freie Wohnungen finden, erfahren Sie hier.

Rund jeder vierte Österreicher lebt heute in einem Sozialbau. Der Vorteil einer Sozialbau-Wohnung liegt dabei klar auf der Hand: Günstige Mieten, da die gemeinnützigen Bauträger keine Gewinne erzielen dürfen. Hier sind also vorwiegend sozial bedürftige Menschen zu Hause, die ihren Wohnungsbedarf am freien Markt nicht decken können. Zweck einer Sozialbau-Wohnung ist es also, preiswerten Wohnraum für Leute zur Verfügung zu stellen, die Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt haben. Diese dürfen jedoch eine gewisse Einkommensgrenze nicht überschreiten. Die Grenze wird von den Gemeinden und Städten festgelegt. In Wien liegt diese bei 44.210 Euro pro Jahr. Diese Haushalte unterliegen auch einer Förderung. Dafür ist allerdings ein Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich, der beim zuständigen Sozialamt beantragt werden kann.

Sozialbau Küche

Sozialbau – Wo findet man freie Wohnungen?

Die Sozialbau AG kann als Nummer 1 unter den privaten und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in Österreich angesehen werden. Auf der Plattform www.sozialbau.at erhalten Sie alle Informationen zum Sozialbau sowie zur jeweiligen Hausverwaltung. Hier findet man auch eine Auflistung von freien Wohnungen sowie den Kontakt zum Kundenservice. Bei den magistratischen Bezirksämtern können Sie sich dann für eine Sozialbau-Wohnung anmelden. Auch auf verschiedenen Portalen wie www.immmo.at oder www.willhaben.at finden Sie Sozialbau-Wohnungen, die Sie mieten können. Auch Sozialbau-Genossenschaftswohnungen werden angeboten. Unter anderem findet man Sozialbau-Wohnungen sogar mit einem Garten, beispielsweise in Donaustadt oder speziell in Seestadt Aspern.

Die Seestadt Aspern gilt dabei als eine der größten Stadtentwicklungsgebiete und ist daher besonders gegehrt im Sozialbau. Wenn man als Familie den Wunsch nach Nachwuchs hegt, sollte man sich daher bei mehreren Bauträgern um eine Wohnung bewerben. Denn die Nachfrage nach Sozialwohnungen ist höher als das Angebot.

Was man sonst noch bei Sozialwohnungen beachten muss

Nachdem Sie sich für eine Sozialbau-Wohnung angemeldet haben, muss das zuständige Amt diese Anmeldung überprüfen. Wenn alles korrekt abgelaufen ist, erhält man einen Vormerkschein. Dieser dient dazu, Sie einzureihen. Es gibt die Möglichkeit, online nachzusehen wo man eingereiht ist. Eine genaue Wartezeit kann aufgrund von verschiedenen Faktoren nicht genau bestimmt werden. Wenn Sie einen Wunschbezirk wie beispielsweise Seestadt Aspern angeben, kann dies die Wartezeit deutlich verlängern.

Bei der Anmeldung benötigen Sie wichtige Dokumente, wie eine EWR-Staatsbürgerschaft, einen U-Pass, ein Reisepass, ein WAR-Pass, ein Flüchtlingsnachweis oder eine langfristige Aufenthaltsberechtigung. Hinzu kommen ein Einkommensnachweis, die Geburtsurkunde sowie die E-Card.

Soziabau Haus

Sozialbau Wohnungstausch: Wohnung weitergeben

Um eine Sozialbau-Wohnung zu tauschen oder weiterzugeben müssen einige Auflagen erfüllt werden. Ist in dem Mietvertrag Ihrer Sozialbau-Wohnung beispielsweise von einem Präsentationsrecht die Rede, können Sie einen Nachfolger Ihrer Wahl vorschlagen. Damit wird die Wohnung an den Nachfolger, vorausgesetzt diese Person erfüllt auch die Bedingungen der Wohnbauförderung, direkt weitergegeben und ohne Beisein der Hausverwaltung abgewickelt. Als Mieter haben Sie auch die Möglichkeit „erweiterte Eintrittsrechte“ in Anspruch zu nehmen. Damit kann die Sozialbau-Wohnung innerhalb der Familie weitergegeben werden oder im Ablebensfall für die Familie vorgesorgt werden. Zur Familie können auch Stief- sowie Adoptivkinder zählen.

 

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